Oktober 10, 2009
Am Donnerstag hab ich ja mit Mum und Dad die Botanica besucht bevor die Landesgartenschau am Sonntag geschlossen wird. Es war schon sehr herbstlich, die meisten Blumen verblüht aber ein wunderschöner Herbsttag. Ein paar nette Ideen für die Gartengestaltung hat man sich auf jeden Fall holen können. Ich hab ein paar Fotos angehängt, damit du dir was vorstellen kannst.
Auch meine Stiefel hab ich fotografiert, auf die bin ich besonders stolz weil ich den Schaft zu bringe, zumindest in Strumpfhosen, ohne dass es ein Strech-Stiefel ist.
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Verfasst von roxielife
Oktober 6, 2009
Interaktionsdesign war heute spannender als ich es mir vorgestellt hatte. Grundsätzlich gehts um die Gestaltung von Funktion und Layout. Damit sind aber nicht nur Softwareanwendungen gemeint, auch ein Fahrkartenautomant ist z.B. designed. Da hatte ich die erste “Erkenntnis” oder sowas ähnliches. Alles (zumindest Geräte, Abläufe, Software) ist irgendwie designed. Das Masterstudium soll uns dazu anregen vieles etwas kritischer zu betrachten, mal z.B. zu überlegen: Ist es gut so wie etwas desigend ist. Ist der Ablauf wie wir Zug fahren (Ticket lösen, zahlen, einsteigen) gut so wie er ist? Unsere Aufgabe ist es nun irgendetwas zu re-designen und zu verbessern.
Und: Was jetzt zwar a bissl komisch klingt, aber dir kann is ja sagen was ma eingeschossen ist. Auch die Raumaufteilung in einer Wohnung oder einem Haus ist designed. Wir haben immer dieselben Räume, meist nicht ohne Grund, aber wärs nicht mal toll zu überlegen wie man Räume noch individueller gestalten kann. Der eine braucht einen Meditationsraum, du vielleicht einen Proberaum, ich vielleicht ein Atelier wo ich malen kann usw. – Was ich damit sagen will – wir haben sooo viele Designmöglichkeiten in unserem Leben, nehmen wir doch nicht nur die Vorschläge an sondern überlegen wir auch für uns selbst wie unser Leben designed sein soll
Was lustiges hab ich noch: Kennst du “Mobile Clubbing?” Nein? Ich habs nicht gekannt, das ist was ganz Schräges. Da treffen sich Leute um gemeinsam zu tanzen. Ist doch ganz normal denkst du, tja, aber man hört keine Musik denn jeder hat einen Kopfhörer auf und tanzt seiner eigenen Musik! Stell ich mir irgendwie witzig vor – ist es auch
Mobile Clubbing:
http://www.youtube.com/watch?v=_XALIMjpkx8
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Verfasst von roxielife
Oktober 5, 2009
Die ersten zwei Vorlesungen haben ich heute schon erfolgreich hinter mich gebracht. Wie immer wars nicht allzu tragisch weil am Anfang immer nur besprochen wird worum es in der Vorlesung eigentlich geht, was wir schon können und was wir lernen möchten. In empirische Sozialforschung haben wir zu vier Fragen ein Brainstorming in kleinen Gruppen gemacht und das Ganze dann auf einem Flipchart zusammengefügt.
In “Shaping of Meaning” werden wir zukünftig eigentlich immer nur Artikel diskutieren, die wir zuhause gelesen haben haben. Das Fach ist sehr philosophisch angehaucht. Es geht darum Bewusstsein zu schaffen, wie das Design von Technologie und das Design von Organisationsstrukturen nachhaltige Wirkungen auf das Denken und Handeln in der Organisation haben – ja, ziemlich abgefahren.
Nach der Vorlesung haben Ju und ich mal einen Großeinkauf für die WG gemacht damit wir endlich mal was G’scheites kochen können und nicht immer in die Mensa gehen müssen. Heit is ziemlich zuaganga in da Mensa. Eins der zwei Gerichte (das leckere natürlich) war aus, dafür gabs Berner Würstel. Die wollte ich aber nicht unbedingt also nahm ich den Nudel-Gemüseauflauf der, wenn man’s genau nimmt, eigentlich nur aus Nudeln bestand – wäh, gar nicht mal so lecker!
Morgen Abend bzw. Mittwoch Vormittag fahr ich eh schon wieder nach Hause. Mama, Papa und ich möchten sich noch die Botanica in Bad Schallerbach ansehen, die ist nur mehr diese Woche. Vielleicht fahr ich aber auch noch einen Tag nach Wien auf die Medienmesse, die auch diese Woche ist.
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Verfasst von roxielife
Oktober 4, 2009
Jetzt sitze ich gerade in meinem Zimmer in Hagenberg mit einem kratzigen Hals. Ich trage einen Schal weil aufgrund der vielen Raucher die heute zu Besuch sind pausenlos die Türe aufgeht. Zwar lauter liebe Leute, aber es zieht ein wenig.
Am Freitag sind wir gemütlich beim Schofi zusammengekommen um Manu zum Geburtstag zu gratulieren. War ein toller Abend.
Den Samstag hab ich genutzt um mein Taschengeld etwas aufzubessern und bin brav kellnern gegangen und am Sonntag hatte ich eine Geburtstagsralley vor mir. Zuerst Mama, dann Lisa und abends noch Kati aus der WG gratulieren (übrigens hat Lisa für Fiona von da Claudia ein Schildkrötenbad bekommen, so eine große Pfütze wo die Schildi drin baden kann). Zwischendrin noch eine kleine Bandprobe zum drüberstreuen. Rein vom Gesang her hätte ich mir die aber sparen können weil ich sowieso nur krächzen konnte, aber dafür hab ich unseren Heimkehrer Schnabler Max wieder in unserer Runde begrüßen können. Wir haben uns alle gefreut dass wir wieder komplett sind. Jetzt vielleicht noch kompletter wo Edith dabei ist.
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Verfasst von roxielife
Oktober 2, 2009
Heuer ists mit den Fächern besonders kompliziert aus zwei Gründen: Im Studenplan stehen nur mehr Nummern für die Fächer und bei manchen weiß ich trotz mehrmaligem Durchlesen noch immer nicht was auf mich zukommt. Aber i bin schon sooo gespannt. Beschäftigen werde ich mich in nächster Zeit mit:
400 The Shaping of Meaning in Organizations (???)
401 Wissensaquisition & Wissenspräsentation (?)
410 Konzeption und Webprojektmanagement (Hmm)
420 Interaction Design (hä?)
430 Interkulturelle Kommunikation (oh, ja, das kling gut)
431 Virtuelle Teams (hmm, hab eine Idee)
432 Community Buildung und Management (tjo,äh..)
460 Grundlagen empirischer Sozialforschung (ah!)
470 Projekt I (alles klar)
Sonstige WG-seitige-Todo’s sind:
- Gscheit kochn (wie die Mama)
- Kino gehen
- eventuell sogar ins Moviemento
- Montags mal in die Remembar (Salsa!!)
- Erscheinen bei EKFs und FKFs
So, das wärs erstmal..
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September 30, 2009
Und schon ist er schon wieder vorbei. Der erste Tag im KWM-Masterstudium. Heute um 14 Uhr hat sich eine kleine Gruppe von Studenten (17 an der Zahl) versammelt um sich kennenzulernen und das administrative für den Start ins Studium zu besprechen. Wenn ich mich nicht verzählt habe, haben wir 4 externe Mitstreiter: Marion aus Linz (zuvor Medienmanagement in St. Pölten), Georg aus ? (Soziologie in Linz), Franz aus Velden am Wörthersee (technischer Background) und Daniela aus Berlin (irgendwas Sozial- und Kommunikationswissenschaftliches). Ich habe einen sehr guten ersten Eindruck – von “den Neuen” und von unserer neuen Zusammenstellung insgesamt.
Nach diesem spannenden Tag hab ich mir gleich mein WG-Zimmer vorgeknöpft und es mal richtig durchgeputzt, danach herbstlich dekoriert und neue Fotos aufgestellt (deine, Hase, sind natürlich noch da). Morgen Vormittag werd ich mich daran machen mal den Studenplan durchsehen und zu gucken was da so auf mich zukommt.
Jetzt gehts aber erstmal mit Ju ins Pub, man muss es ja nicht gleich (schulisch) übertreiben am ersten Tag.
Einen kollegialen Gruß an alle Schnupfnasen, ich befürchte ich gehöre auch bald dazu
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Februar 6, 2009
Habe gerade eine abwechslungsreiche Woche in der Schweiz (St. Moritz) hinter mir. Diesmal habe ich die Gelegenheit genutzt Bekannte im Ausland zu besuchen. Während der FH-Zeit ist das immer sehr schwierig – na eigentlich unmöglich.
Am Sonntag waren wir im Wald spazieren. Glücklicherweise mussten wir nicht durch den meterhohen Schnee waten, der in St. Moritz liegt. War alles ausgefräst sodass sich die High-Society (und wir natürlich!) die Schühchen nicht nass macht.
Am Montag war ich nicht gerade erfreut, als ich am Morgen aus dem Fenster blickte. Dichter Schneefall und Nebel – nix mit schifahren. Ärgerlich, wenn man doch grade in einem so tollen Schiort ist. Aber es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung und in unserem Fall die falsche Aktivität. Statt schifahren hatte ich die blendende Idee doch mal rodeln zu gehen. Irgendwo würde sich schon ein brauchbares Gefährt finden mit dem man einen Hang herunterrutschen kann. Max machte mich aber gleich darauf aufmerksam, dass man sich am Muottas Muragl Schlitten ausborgen und damit die 4,6 km lange Rodelstrecke runtersausen kann. Zwar gibt es ständig Verletzte, doch konnte uns, nach kurzem Zögern meinerseits, nichts mehr aufhalten ins Schneechaos rauszugehen und eine wilde Schlittenfahrt zu mache. Und es war genau die richtige Entscheidung für einen Nicht-Schifahr-Tag. Sehr gefährlich aber sehr lustig!!
Dienstag war es endlich soweit dass wir am Corvatsch schifahren gehen konnten. Wir hatten traumhaftes Wetter und Pulverschnee den wir anscheinend nicht gewöhnt waren, weil nach den ersten 5 Schwüngen schon viele über die Anstrengung klagten. War aber ebenfalls ein gelungener Tag. Auch wenn wir den letzten Lift in die Herzli-Bar versäumt hatten. Der Herzli-Tee hätte viel versprochen: Der erste is nu guat und nachn zweiten speibst!!
Am Mittwoch, dem letzten Tag, gingen ein paar von uns, Hannes und ich miteingeschlossen, rauf zu einer Gletscherzunge. Oben angekommen krochen wir in die Eishöhle, die der Gletscher geformt hatte. War ein tolles Erlebnis das jahrtausende alte Gletschereis mal hautnah zu erleben.
Ah ja und wenn ein Berliner mal fragt ob du heute “haxln” gehst, dann meint er damit “hackeln”.
Ein gelungener Kurzurlaub!
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Januar 29, 2009
Meine letzten Tage sind folgendermaßen verlaufen: Aufstehen (nicht allzu bald), schreiben an der Bachelor-Arbeit, Artikel schreiben für Lounge FM (mach ich jetzt auch), viel zu viel essen, ins Bett gehen.
Etwas eintönig, aber damit ist jetzt bald mal Schluss (zumindest mit der Bachelor-Arbeit). Mein Körper ist schon kein Körper mehr, sondern nur mehr ein “Sitzklumpen”. Sollte mal rausgehen zwischendurch, aber die Zeit, die Zeit…
Ich möchte ja nächste Woche mitfahren nach St. Moritz und dafür musste ich mich etwas vorarbeiten. Ich denke es wird sich lohnen!
Gestern habe ich mich zum ersten mal mit dem Thema Master befasst. Welcher Master, wo, was. Es gibt sehr viele Möglichkeiten. Auch da brauch ich Zeit zu überlegen. Tja, waren wohl doch nicht so langweilig die paar Wochen zuhause. Ich wollte ja eigentlich Vollzeit arbeiten gehen, habe aber nichts gefunden und die Zeit für ein Praktikum genutzt: Ausgezeichnet! Denke ich mir jetzt. Passt schon so.
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